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Teil von Mediaplanung kleines Budget: So bauen Sie einen Plan aus echten Mediadaten

Was ändert der Zustellpreis im Herbst an der Planung?

Saisonzuschlag bei POSTAKTUELL, Gewichtsstufe, Mindestauftragswert und Zustellzeitraum: So kalkulieren und planen Sie Werbesendungen im Herbst.

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Vom 1. September bis 31. Dezember kommt ein Saisonzuschlag von 5,00 € je 1.000 Sendungen hinzu, netto zuzüglich Umsatzsteuer.
  • Der Zuschlag wird auf die gebuchte Gewichtsstufe aufgeschlagen, nicht statt ihrer, und er wird nicht rabattiert.
  • Zugestellt wird bei POSTAKTUELL in der Regel innerhalb von vier Werktagen nach dem Einlieferungstag; die Deutsche Post nennt dies ein Qualitätsziel, keine Laufzeitzusage.
  • Über 251 Gramm nennt die Preisliste keinen Festpreis, dort steht "auf Anfrage".
  • Pro Auftrag gilt ein Mindestauftragswert von 300,00 €; Zuschläge sind auch für aufgezahlte Sendungen zu entrichten.
Werbesäule mit Uhr und Werbeplakaten in Berlin-Alt-Hohenschönhausen
Symbolfoto: Werbesäule mit Uhr und Werbeflächen in Berlin-Alt-Hohenschönhausen, aufgenommen am 21. März 2021. Foto: Geoprofi Lars, CC BY-SA 4.0. Originalbild und Lizenzhinweise.

Den Saisonzuschlag richtig einordnen

Der Saisonzuschlag ist kein Rabatt, sondern ein Aufpreis. Laut der Preisliste POSTAKTUELL 2026 fällt er vom 01.09. bis 31.12. in Höhe von 5,00 € je 1.000 Sendungen an. Er gilt netto, zuzüglich Umsatzsteuer, und wird zusätzlich zum Preis der jeweiligen Gewichtsstufe berechnet.

Die Preisliste weist die Zuschläge ausdrücklich als Aufschlag zum Preis der jeweiligen Gewichtsstufe aus. Zuschläge werden nicht rabattiert und sind auch für aufgezahlte Sendungen zu entrichten. Der Saisonzuschlag gilt für das Produkt POSTAKTUELL.

Wichtig ist die Reihenfolge: Erst zählt das Gewicht, dann kommen die Zuschläge. Wer im Herbst zusätzlich Zustellbezirke auswählt, zahlt weitere 10,00 € je 1.000 Sendungen. Beide Posten werden getrennt geführt und nicht miteinander verrechnet.

Praktisch relevant ist zudem der Mindestauftragswert: Pro Auftrag gilt ein Mindestauftragswert von 300,00 €. Liegt der Gesamtbetrag darunter, kann die Differenz aufgezahlt werden.

Was der Aufpreis in Euro bedeutet

Die folgende Beispielrechnung nutzt die veröffentlichten Nettopreise der Preisliste POSTAKTUELL 2026 für "an alle Haushalte". Sie zeigt, was 1.000 Sendungen von 101 Gramm im Kerngebiet kosten, einmal ohne und einmal mit Saisonzuschlag.

Position Normalzeit 1. September bis 31. Dezember
Gewichtsstufe ab 101 g, Kerngebiet 258,00 € / 1.000 258,00 € / 1.000
Saisonzuschlag 0,00 € / 1.000 5,00 € / 1.000
Zustellbezirksselektion (optional) 10,00 € / 1.000 10,00 € / 1.000
Summe je 1.000 Sendungen 268,00 € 273,00 €

Das sind 5,00 € mehr pro 1.000 Sendungen, also 0,005 € je Sendung. Bei 20.000 Sendungen wächst die Differenz auf 100,00 €. Die Rechnung ist ein eigenes Beispiel mit den genannten Nettopreisen, keine Preisgarantie.

Warum das Gewicht die Kostenstufe verschiebt

Der Preis richtet sich nach der Gewichtsstufe. Bruchteile beim Gewicht sind auf ganze Gramm aufzurunden, wie die Preisliste vermerkt. Ein Mailing mit 101 Gramm rutscht dadurch in eine höhere Stufe als eines mit exakt 100 Gramm.

Für Sendungen über 251 Gramm gibt die Liste keinen Festpreis an, sondern verweist auf Anfrage. Im Weihnachtsgeschäft mit schwereren Prospekten oder Katalogen ist deshalb eine individuelle Kalkulation nötig, bevor der Zustellzeitraum gebucht wird.

Produktionsvorlauf und Auftragstermin

Im Online-Service der Deutschen Post wird die Zustellung über einen Kalender bestimmt. Der letztmögliche Auftragstermin markiert den Tag, an dem das Mailing beauftragt sein muss, damit der gewünschte Zustellzeitraum eingehalten wird. Davor liegt der Produktionszeitraum für Druck und Frankierung.

Nach Angaben der Deutschen Post werden Werbemailings in der Regel vier Tage nach dem Einlieferungstag zugestellt, und zwar von Dienstag bis Samstag. Für POSTAKTUELL nennt die Produktseite die Zustellung in der Regel innerhalb von vier Werktagen und bezeichnet dies ausdrücklich als Qualitätsziel, nicht als Laufzeitzusage.

Puffer für das verlängerte Schaltfenster einplanen

Wer im November oder Dezember schalten will, sollte den Auftrag nicht am letztmöglichen Termin auslösen. Planen Sie den Produktionsvorlauf ein und setzen Sie den gewünschten Zustellzeitraum früh genug an.

Praktisch heißt das: Gewichtsstufe festlegen, Zuschläge addieren, Auftragsdatum rückwärts vom Zieltermin rechnen und einen eigenen Sicherheitspuffer ergänzen. Diese Empfehlung ist eine Planungshilfe, keine Vorgabe der Deutschen Post.

Häufige Fragen

Gilt der Saisonzuschlag für jede Sendung? Bei POSTAKTUELL wird er laut Preisliste in der Zeit vom 1. September bis 31. Dezember auf die jeweilige Gewichtsstufe aufgeschlagen.

Was kostet der Saisonzuschlag konkret? Er beträgt 5,00 € je 1.000 Sendungen, netto zuzüglich Umsatzsteuer, zusätzlich zum Grundpreis der Gewichtsstufe.

Wie lange dauert die Zustellung im Herbst? Die Deutsche Post nennt bei POSTAKTUELL in der Regel vier Werktage nach dem Einlieferungstag und bezeichnet dies als Qualitätsziel, nicht als Laufzeitzusage.

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