Mediaplanung
Teil von Digitale Werbung lokal: Kanäle, Gebiete und belastbare Messung
Welche fünf Elemente gehören auf eine Landingpage für lokale Anzeigen?
Fünf Elemente für lokale Landingpages: Ortsnennung, klares Angebot, Nachweis, anrufbare Nummer und kurzes Formular, damit aus Klicks Anfragen werden.
Das Wichtigste auf einen Blick
- Ein Anzeigenklick liefert keine Anfrage, sondern einen Besucher mit der Erwartung aus dem Anzeigentext.
- Die Zielseite muss diesen Ort und dieses Angebot sofort bestätigen, sonst springt der Besucher ab.
- Google verlangt dieselbe Domain für Landingpage und angezeigte URL (Landingpage-Richtlinie); die Auslieferung nach Region bleibt Kampagnenthema.
1. Derselbe Ort in Anzeige und Zielseite
Google nennt bei Städtenamen ausdrücklich die Ergänzung des Landes, um Verwechslungen zu vermeiden, etwa Paris (Frankreich) statt Paris (Texas). Wer mit Ortsnamen wirbt, wiederholt den Ort oben auf der Seite, im Fließtext und nicht nur im Logo.
2. Das Angebot in einem Satz
Der Besucher kommt aus einer Suchanfrage mit konkretem Problem. Die Seite antwortet mit einer Zeile: was, für wen, wo. Kann ein Fremder nach fünf Sekunden nicht sagen, was verkauft wird, fehlt dieser Satz.
3. Nachweis durch Bewertungen und Referenzen
Ein Ortsbezug allein reicht selten. Zwei oder drei echte Stimmen, ein Google-Profil und ein Foto des Betriebs tragen über die Zweifelsgrenze. Keine erfundenen Zahlen, keine gekauften Sterne. Ohne sichtbaren Nachweis wirkt die Ortsangabe wie eine Behauptung.
4. Anrufbare Telefonnummer und Formular mit wenigen Pflichtfeldern
Wer aus einer lokalen Anzeige kommt, will oft anrufen. Die Nummer gehört als klickbarer Link in den Kopfbereich, nicht ins Impressum. Das Formular braucht Name, ein Kontaktfeld und ein Freitextfeld; jeder zusätzliche Pflichtpunkt kostet Abschlüsse. Ist die Nummer am Smartphone nicht wählbar, ist sie kein Handlungselement.
5. Ein Servicebereich oder Anfahrt, falls kein Ladengeschäft
Nicht jeder Betrieb hat eine Adresse für Laufkundschaft. Dann beschreibt die Seite den Einsatzradius in Ortsnamen und nennt typische Anfahrtszeiten. So passt sie zu einer geografischen Ausrichtung, die Anzeigen laut Google dort zeigt, wo relevante Kunden sind.
Prüfliste in Klickreihenfolge
| Reihenfolge | Element | Streichkriterium |
|---|---|---|
| 1 | Ort in Anzeige und Überschrift | Ort fehlt oder passt nicht zum Anzeigentext |
| 2 | Angebot in einem Satz | Leistung nicht erkennbar |
| 3 | Nachweis | kein Google-Profil, keine echten Stimmen |
| 4 | Telefon und Formular | Nummer nicht wählbar, zu viele Pflichtfelder |
| 5 | Servicebereich | Radius und Anfahrt unklar |
Warum Klicks zu Anfragen werden oder nicht
Die Nutzererfahrung mit der Landingpage ist einer von mehreren Bestandteilen des Qualitätsfaktors eines Keywords. Google bewertet dabei unter anderem Nutzen und Relevanz der Informationen, die Nutzerfreundlichkeit der Navigation, die Anzahl der Links auf der Seite und die Erwartung aus der angeklickten Anzeige. Ob ein Klick zur Anfrage wird, lässt sich daher nicht allein an der Seite ablesen. Zählen Sie eingehende Anrufe und Formulare zusätzlich selbst mit.
Häufige Fragen
Wie genau muss der Ortsname auf der Seite stehen? So genau, wie er in der Anzeige steht. Stadt plus Region verhindert Verwechslungen.
Reicht eine Telefonnummer im Impressum? Nein. Sie gehört sichtbar in den ersten Abschnitt und als wählbarer Link.
Warum werden meine Anzeigen in kleinen Gebieten selten ausgeliefert? Nach Google kann die Auslieferung bei kleinen Regionen sporadisch oder gar nicht erfolgen, weil Ausrichtungskriterien nicht immer erfüllt sind.